Die Fakten Die Insolvenzen werden im Jahr 2002 die Zahl 40.000 übersteigen und hiervon entfällt der Großteil auf klein- und mittelständische Betriebe! Das bedeutet einen neuen Insolvenzrekord! Interessant hierbei ist aber, daß nicht nur wirtschaftliche Rahmenbedingungen für diese Entwicklung verantwortlich sind. Die Ursache liegt vielmehr in der innerbetrieblichen Struktur sowie der betriebswirtschaftlichen Ausrichtung der klein- und mittelständischen Betriebe. Gemäß Auswertungen waren nachfolgende Schwachstellen (Auszug) in den Betrieben vorhanden, und somit ursächlich für die Insolvenz: - schlechte Rendite: 82% - fehlendes Liquiditätsmanagement: 65% - geringe Eigenkapitalquote: 58% - fehlende Managementkompetenz: 55% - Kapitalengpaß: 47% - fehlende Controlling-Instrumente: 42% Zu dieser Ist-Situation in den meisten klein- und mittelständischen Betrieben gesellt sich nun ein Gespenst namens "Basel II". "Basel II" regelt die neuen Richtlinien der Banken bei der Kreditvergabe an diese Betriebe, daß sogenannte "Ratingverfahren". In diesem Ratingverfahren werden seitens der Banken insbesondere die o.g. Schwachstellen genauestens untersucht und bewertet. Das hat im Extremfall für die Betriebe zur Konsequenz, daß deren Kreditlinien komplett gestrichen, bzw. sich aber zumindest sehr verteuern werden. Das Fazit: Das Überleben eines klein- und mittelständischen Betriebes wird im großen Maße davon abhängen, daß er sich umgehend strukturell und betriebswirtschaftlich professionell ausrichtet. Tut er dies nicht wird er nur noch dazu beitragen die Zahl der Insolvenzen zu erhöhen. Unsere Lösung Unter Berücksichtigung der neuen Ratingkriterien gemäß Basel II haben wir ein Analyseverfahren entwickelt, das insbesondere auf die Situation klein- und mittelständischer Betriebe zugeschnitten ist. Mit Hilfe dieses Verfahrens erhalten die Betriebe eine aktuelle Bewertung ihrer strukturellen und betriebswirtschaftlichen Ist-Situation. Zudem werden Empfehlungen dargestellt, welche Schwachstellen wie auszuräumen sind. Analysiert und bewertet werden folgende Betriebsbereiche: - Kapitaldienstgrenze - Ausschöpfungsgrad - Betriebsrendite - Umsatzrendite - Eigenkapitalrendite - dynamischer Verschuldungsgrad - Umlaufvermögen - Jahresergebnis - Verbindlichkeiten - Umsatzerlöse - EBIT - Cash-Flow - Zinsdeckungsgrad - Bilanzstruktur - Deckungsgrad II - Eigenkapitalquote - Unternehmensentwicklung - Unternehmensplanung - Ertragsplanung - künftige Kapitaldienstfähigkeit - besondere Unternehmensrisiken - Unternehmenstrategie (Leitbilder, Visionen) - Branchenaussichten - Geschäftsführung/Management - Nachfolgeregelung - betriebliche Versorgungswerke - Kundenbeziehung zur Bank Die Erstellung unseres Mittelstandsratings wird seitens des Staates gefördert (abhängig vom Jahresumsatz). Das Fazit: Mit der Erstellung unseres Mittelstandsratings und durch die damit verbundenen Empfehlungen werden die klein- und mittelständischen Betriebe in die Lage versetzt ihren Betrieb strukturell und betriebswirtschaftlich professionell auszurichten. Selbstverständlich begleiten wir die Betriebe auch bei der Umsetzung. |
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Das Mittelstandsrating |